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Marketenderinnen waren Frauen, welche freiwillig mit dem Marketenderwagen hinter den Soldaten herzogen. Sie besorgten die Fourage und den immer begehrten Schnaps, handelten untereinander, sammelten und verkauften Brennholz, nähten und kochten für die Soldaten, kümmerten sich um Kranke und Verwundete. Wenn die Armee zum Stehen kam, wurde von ihnen die Marketenderie errichtet. Dies war eine Feuerstelle mit Dreibock und Kessel und ein bis drei Zelte. Bei glücklichen Umständen fanden sie auch verlassene Häuser oder Scheunen zu diesem Zwecke. Sie waren in Zeiten ständiger Kriege die guten Seelen unter den Soldaten und zogen oft jahrelang bei Wind und Wetter mit den Männern durch die Lande.
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